Die drei Schafe
Marionettentheater
 Bezirk Oberfranken
 

Muggnpfiffer

"Wie wir die Muggnpfiffer wurden"

Ich heiße Elke Schülner und ich bin ein Muggnpfiffer. Aber bis es soweit war, ist eine lange Geschichte.

Es begann vor 24 Jahren, eine kleine Marionette, ein Geschenk für meine Kinder, löste bei mir einen Zauber aus. Dieses kleine Kerlchen konnte laufen, mit dem Kopf wackeln, einem die Hand geben und vieles mehr. So was wollte ich auch machen! Mir war klar, dass so eine Marionette spielen musste und nicht einfach in einer Ecke als Dekorationsgegenstand rumhängen sollte.

 


Die Kleine Hexe (DSC_0091.jpg)

 

 

Ein halbes Jahr später ließ ich bereits die „Puppen tanzen“, und zwar beim Sommerfest des Stockheimer Kindergartens. „Die kleine Hexe“(einfache Marionetten, gebaut von meinen Kindern und mir und zwei zwangsrekrutierten Mamas). Kulissen an der Sprossenwand, meine alten Gardinen als Vorhang, musikalische Begleitung auf dem Xylophon. Es machte allen Spaß und der Höhepunkt war der Hexentanz bei der Schlussszene, als sich eine Ringschraube löste und der Kopf der kleinen Hexe zwischen den Fäden des Spielkreuzes baumelte. Uns hat es weniger gefallen, den Kindern um so mehr.

 


Einige Zeit Pause. Ich wollte wieder Marionetten machen. Bei einem Bildhauerkurs traf ich drei begabte Frauen, die ich für Marionettenbau begeistern konnte: Charlotte Klose, Monika Hiekel und Ute Weigel. Wir kreierten Puppen für Andersens „Die Prinzessin und der Schweinehirt“, verfassten den Text und nannten uns „Das Puppenquartett“.

Als nächstes folgte „Kalif Storch“, eine Coproduktion mit dem KZG. Wir bauten die Puppen, Horst Pfadenhauer und die Kinder entwarfen den Text. Aufführung war auf der Werkbühne, Schüler der Theatergruppe der Werkbühne verliehen den Marionetten im Tonstudio ihre Stimmen. Wir entwickelten außerdem die offene Spielweise vor Paravents, die uns viel mehr Bewegungsfreiheit beim Spielen ermöglichte.

Danach folgte eine Neufassung des „Schweinehirts“. Fast 9 Jahre bestand das Puppenquartett, aus beruflichen und privaten Gründen löste sich 1998 die Gruppe auf.

Nun musste eine neue Gruppe gefunden werden.

Ute Fischer, Mutter einer Schulfreundin meiner Tochter, fand sich als Erste, dann Isabella Moser, die mit Ute Statistin bei den Faustfestspielen war, dann Ruth Lehnhardt und Anni Falat. Es war eine perfekte Gruppe und ich staunte, was sie für Talente an den Tag legten.

Pilze (Pilze.jpg)

 

Das „know how“ der Rahmenbedingungen war ja vorhanden und so dauerte es nicht mal ein Jahr, und wir hatten „die kleine Hexe“ auf die Bühne gebracht. Jetzt fehlte uns nur noch der Name für unser Marionettentheater. Nachdem einige echt fränkische Gewächse in unserer Gruppe agierten und auch das Holzweiblein im Kronacher Dialekt parlierte, musste es was Fränkisches sein. Wir kreierten die Muggnpfiffer - das war es! Glücksbringer mit psychodelischer Wirkung! Seitdem sind wir die Muggnpfiffer - und die haben uns echt Glück gebracht!"

 

AutorIn: Elke Schülner 2014, Eichendorffsiedlung 4, 96342 Stockheim

 


Ansprechpartner

Muggnpfiffer

-

Eichendorffsiedlung 4
96342 Stockheim

Telefon:09265 73 30
 
E-Mail:elke.schuelner(at)t-online.de

Elke Schülner

Telefon:+49 9265 / 73 30
E-Mail:elke.schuelner(at)t-online.de

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